Preferred Citation: Brand, Juliane, and Christopher Hailey, editors. Constructive Dissonance: Arnold Schoenberg and the Transformations of Twentieth-Century Culture. Berkeley:  University of California Press,  c1997 1997. http://ark.cdlib.org/ark:/13030/ft52900620/


 
Notes

Seven Whose Idea Was Erwartung?

1. Schoenberg to Busoni, n.d., Busoni Letters, 398-399, esp. 399.

2. Dika Newlin, Bruckner, Mahler, Schoenberg, rev. ed. (New York: W.W. Norton & Company, 1978), 239 n.

3. Ich bekam weder einen Hinweis noch eine Angabe was ich schreiben sollte (hätte ihn auch nicht angenommen). Wenn bei Zeml. oder Schönberg von Texten geredet wurde, sprach man von Schreker, von "Pelleas und Melisande" etc.

Pappenheim's letter to Kirchmeyer is reprinted in Peter Naumann, "Untersuchungen zum Ton-Wort Verhältnis in den Einaktern Arnold Schönbergs" (Ph.D. diss., University of Cologne, 1988), 2:1-7, esp. 3. Unless otherwise noted, all translations are by the author.

4. See Diane Hollaway Penney, "Schoenberg's Janus-Work Erwartung: Its Musico-Dramatic Structure and Relationship to the Melodrama and Lied Traditions" (Ph.D. diss., University of North Texas, 1989), 62.

5. "Seziersaal," "Trennung," "Vor dem Konzert," and "Prima graviditas" were published under Pappenheim's pseudonym Marie Heim in Die Fackel, no. 202 (30 April 1906), 23-25.

6. In her letter to Kirchmeyer, Pappenheim wrote:

I . . . thought that Schönberg would read it, change it, make suggestions (I didn't know him very well at that time). Then I never got the manuscript back at all, Schönberg just told me which things he was going to change. . . . He seemed to want to compose it at the same "white heat" in which I had written it.

(Ich . . . glaubte, Schönberg werde es lesen, ändern, Vorschläge machen (ich kannte ihn damals noch nicht sehr gut). Dann bekam ich das Manuskript überhaupt nicht mehr zurück, Schông sagte mir nur, was er ändern wolle. . . . Er schien es eben so "rasendschnell" komponieren zu wollen wie ich es geschrieben.)
Naumann, "Ton-Wort Verhältnis," 2:1-2.

7. Sein Mund ist bleich und seine Augen müd',
Wie einem, der des Nachts ins Dunkel sieht.

. . . . . . . . . .

Wie traurig sein Verlangen mich umweht,
Dass mein gequältes Herz sich selbst verrt.
          "Seziersaal," Die Fackel,
          no. 202 (30 April 1906), 23.

8. See Michael Worbs, Nervenkunst: Literatur und Psychoanalyse im Wien der Jahrhundertwende (Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt, 1983); and Lewis Wickes, "Schoenberg, Erwartung, and the Reception of Psychoanalysis in Musical Circles in Vienna until 1910/1911," Studies in Music 23 (1989), 88-106.

9. Concerning the kinship between Bertha and Marie Pappenheim, see Penney, "Schoenberg's Janus-Work Erwartung," 94.

10. Josef Breuer, "Case 1: Fräulein Anna O.," in Josef Breuer and Sigmund Freud, Studies in Hysteria, trans. James Strachey et al., in vol. 2 of The Standard Edition of the Complete Psychological Works of Sigmund Freud (London: Hogarth Press, Institute of Psycho-Analysis, 1955), 21-47. A second edition of the Studien über Hysterie appeared in 1909.

11. Breuer, "Fräulein Anna O.," 21.

12. Sigmund Freud, "The Psychotherapy of Hysteria," in Breuer and Freud, Studies in Hysteria, 257.

13. Eva Weissweiler, "`Schreiben Sie mir doch einen Operntext, Fräulein,'" Neue Zeitschrift für Musik 145 (1984), 4-8.

14. Mein einzig Geliebter. . . . Wie lieb, wie lieb ich dich gehabt hab'. . . . Was soll ich allein hier tun? . . . Meine Grenze war der Ort, an dem du warst. . . . Allen Dingen ferne lebte ich. . . . Ich wusste nichts als dich.

As Weissweiler has observed, Pappenheim returned to the theme of women's social and psychological independence in later works, especially in her novel Der graue Mann (1949). Here a woman achieves a productive and fulfilling existence only after asserting her independence from a husband who is all too insensitive to her needs and abilities.

15. Die Dichtung des Monodrams "Erwartung" setzt sich das Problem, dramatisch darzustellen, was in einem Moment höchster Spannung und Intensität der Empfindung in einem Mensch vorgeht. Marie Pappenheim, der Schönberg diese Idee mitteilte, hat das Problem dergestalt zu lösen versucht, daßß die Spannung in einer Folge von Szenen auflöst. Egon Wellesz, "Arnold Schönbergs Bühnenwerke,"
Anbruch 2/18 (November 1920), 604-608, esp. 604.

16. [Es] ist die Idee der Musik des Weibes, des erotischen Gefühlslautes, der Musik, die aus dem Bewussten hinüber drängt zum Unbewussten, der Musik als Befreiung, Verklärung, Erlösung.
Paul Bekker, "Schönberg: `Erwartung,'" Anbruch 6/8-9
(August/September 1924), 275-282, 277.

18. Schoenberg's changes are reproduced in José Maria Garcia Laborda, Studien zu Schönbergs Monodram "Erwartung," op. 17 (Laaber: Laaber Verlag, 1981), 122-141.

19. Was sie in die Bäume starren . . . Der Mond ist verzerrt wie vor Schreck . . . offen wie im Hilferuf . . . Was haben sie dir getan . . . Oh du . . . du . . . ich war nicht hier. . . . Der Abend war so friedlich . . . Die zitternden Blätter vor dem Himmel . . . dein Haar ist blutig . . . dein weiches braunes Haar . . . Und Blut an meinen Händen . . . und Blut auf dem Boden . . . Wer hat das getan? . . . Wer hat das getan du? . . . Du bist das Einzige hier du musst es wissen . . . Du boshaftes Steingesicht . . . Wie es die Lippen zusammenpresst . . . Grinse nicht du. .[. . .] Die Schattenhöhlen . . . das Räubernest . . . Hier drückte er sich an den Stamm . . . Und dann der Schuss . . .
Laborda, Schönbergs Monodram "Erwartung," 134-135.

20. Schoenberg to Ernst Legal, 14 April 1930, Schoenberg Letters, no. 114, 139-141, esp. 139.

21. Eine dieser Änderungen war mir in Gedanken noch lange Zeit unangenehm, nämlich Striche in der Szene da sie den toten Körper sieht. Durch diese Striche, die ich längst nicht mehr weiss, wurde das Mystische oder sagen wir Halluzinatorische verstärkt, während ich gar nicht so sicher war, dass es nicht eine wahre Begebenheit sei. Vielleicht ist es aber wirklich dadurch in der Wirkung stärker geworden.
Naumann, "Ton-Wort Verhältnis," 2:2-3.

22. Schoenberg to Busoni, n.d., Busoni Letters, 387-390, esp. 389.

23. Schoenberg to Busoni, 20 July 1909, Busoni Letters, 383.

24. Schoenberg, "Problems in Teaching Art," in Style and Idea, 365-369, esp. 365.

25. "Es ist mein `heisser' Wunsch es mit dem Monodram zusammen aufgeführt zu bekommen." Schoenberg to Zehme, 13 September 1913, ASC/LC.

26. In Wien kursiert, dass Sie mit Kokoschka eine Oper schreiben. Vielleicht wär's doch besser gewesen? Mein Monodr. gefällt mir wenig.
Pappenheim to Schoenberg, n.d., ASC/LC.

27. "Und zwar des Erlebens eines einzigen, des `Mannes.' Es ist sein Drama, das bühnenmässig nach aussen projiziert wird." Erwin Stein, "Schönbergs `Glückliche Hand,'" Die Oper: Blätter des Breslauer Stadttheaters 16 (1927-1928), 4.

28. For more on Schoenberg's compositional approach in the opera, see Joseph Auner, "Schoenberg's Aesthetic Transformations and the Evolution of Form in Die glückliche Hand," Journal of the Arnold Schoenberg Institute 12/2 (November 1989), 103-128, as well as Auner's contribution to the present volume.


Notes
 

Preferred Citation: Brand, Juliane, and Christopher Hailey, editors. Constructive Dissonance: Arnold Schoenberg and the Transformations of Twentieth-Century Culture. Berkeley:  University of California Press,  c1997 1997. http://ark.cdlib.org/ark:/13030/ft52900620/